Werderkeramik
hat einen gute Ton

Mit Ton arbeiten ist:

ein Geschenk der Erde in Worte fassen


                           Liebe Freunde,

wir sind gewachsen, und unser Baby hat Laufen gelernt. So gab es 2021 im Andenkenhaus interessante Begegnungen, innovative, neue Projekte und viel Spaß am Hier und Jetzt.

Wir wünschen uns und allen unseren Freunden ein frohes, besinnliches Weihnachten, Gesundheit und ein baldiges Wiedersehen. Z.B. an diesen Tagen:

12./13.03.2022   Tag der offenen Töpferei    

7./8.05.2022 Tag des offenen Ateliers

Samstag 14.00-19.00 Uhr Sonntag 11.00-18.00 Uhr

7/2022 Kirsch- und Ziegeleifest

27./28.08.2022 15. Kunsttour Caputh

03.09.2022 Sanddornfest Christine Berger

11.09.2022 Tag des offenen Denkmals

9/2022 Parkfest Petzow

4./5.12.2022 Werderscher Kunstmarkt

11./12.12.2022 Werderscher Kunstmarkt

Die Öffnungszeiten werden wir rechtzeitig anpassen.


Leider hat sich die pandemische Lage zu dieser Vorfreude konträr entwickelt und wir haben schweren Herzens den Entschluss fassen müssen, diesen „11. Werderschen KunstMarkt 2021“ ein weiteres Mal abzusagen. Da wir die Verantwortung nicht tragen können und es uns auch sehr schwer fallen würde, Aussteller, Personal und Gäste auf Grund einer gesetzlichen Regelung ausschließen zu müssen. Der logistische Aufwand für eine Indoor - Veranstaltung ist einfach zu groß. Wir gehen davon aus, dass  sich die Gesetzeslage innerhalb der nächsten 2 Wochen nicht mehr lockern wird, sondern eher verstärkt Somit bleibt uns, Euch alle auf 2022 zu vertrösten.


Momentan beschäftigen wir uns mit verschiedenen Maltechniken auf keramischen Oberflächen.

Dabei reizt uns die Kleinfeldmalerei besonders. Manchmal ist weniger doch mehr und so lassen wir uns von der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts inspirieren. Expressionismus, Kubismus, Konstruktivismus, Primitivismus und Surrealismus sind spannende Ansätze. Wir sind fasziniert von den Lehren der Vertreter des Bauhauses. Trotz minimalistischer Ansätze dauert das Anmalen inzwischen länger als die Formgebung .

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Handgefertigter Keramikschmuck

Nach dem Raku-Rauchverfahren stellen wir unseren einzigartigen Schmuck her,der durch die Raku Glasur perlmuttartige Effekte aufweist.

Es ist jedes Mal eine freudige Überraschung, wie sich die „Schätzchen“ in Verbindung mit Luft und Wasser entwickeln. Jedes Teil ist ein Unikat. Die Halsreifen                ( Durchmesser 14 cm)und Halsketten (Länge ca 49 cm) können farblich angepasst werden. Es gibt sie nicht nur in schwarz und weiß.

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Was ist Raku?

Raku wurde im 15. Jahrhundert in Japan von einem vermutlich nicht aus Japan stammenden Dachziegelhandwerker unter der Leitung eines Teezeremoniemeisters entwickelt. Später gab er seinen Ziegeln das Schriftzeichen  楽 zu dt.                              „Freude“.

Es wurde sein Familienname. In der westlichen Kultur wurde die ursprüngliche Raku Technik abgewandelt und zu einem neuen unverkennbaren Stil entwickelt.


Wie macht es Werderkeramik ?

Die bei ca. 900 Grad geschrühten Scherben werden mit Raku-Glasuren versehen und nach einer Trocknungszeit von      ca. 7 Tagen  in den mit Gas befeuerten Raku-Ofen gestellt. Nun wird dieser auf ca. 1000 Grad hochgeheizt, durch einen Blick in den Ofen sehen wir, ob alle Glasuren glattgeschmolzen sind. Wenn wir durch eine kleine Öffnung in den Ofen geschaut haben und nach unserem Empfinden alles für gut befunden wurde, wird das Gas ausgeschaltet und nacheinander die  glühenden Gefäße mit langen Zangen aus dem Ofen gehoben.Eine gewisse Zeit kühlen sie an der Luft ab  bis sie in unseren Zaubertopf mit organischen Stoffen wie Sägespäne oder frisches Nadelreisig gestellt werden. Dort entzündet sich ein Feuer und bildet Rauch.  Wenn alles im Topf verstaut ist, kommt noch einmal Sägespäne oben drauf und der Topf wird mit seinem Deckel verschlossen. Das nennt man Reduzieren, es wird der Sauerstoff entzogen. Nun kann sich der Rauch in die kleinen entstanden Risse und nicht glasierten Flächen absetzen. Diese Stellen werden schwarz. Das Ergebnis ist einzigartig und nicht vorhersehbar, da sich die Farben in Verbindung mit Luft und Wasser neu entwickeln. Jetzt wird das Gefäß vorsichtig in Wasser getaucht. Die Effekte sind atemberaubend. Zum Schluss wird das „Goldstück“ liebevoll auf den glasierten Stellen mit einem Schwamm vom Rauchfilm befreit und erstrahlt in seinem eigentlichen Glanz.

 


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